Pédale Harmonique

PÉDALE HARMONIQUE

„Es bereichert unsere ‚alten‘ Flügel und eröffnet so viele Möglichkeiten. Danke für Ihr großartiges Geschenk an die Welt des Klavierspiels.“

Martha Argerich (schweizerisch-argentinische Pianistin)

Demonstration des 4. Pedals – „Pédale Harmonique“ von Paul Barton

FEURICH in Kooperation mit Stephen Paulello und Denis de La Rochefordière ist mit dem 4. Pedal, dem „Pédale Harmonique“, die Innovation schlechthin gelungen! Dieses 4. Pedal bietet völlig neue Klangmöglichkeiten für akustische Flügel, seine Anwendung ist einfach und intuitiv.

Pédale Harmonique Logo

Chopin „Prelude 3“ – Demonstration des „Pédale Harmonique“ von Paul Barton

Technik

Das Pédale Harmonique vereint die Vorteile der drei klassischen Pedale (traditionelles Fortepedal, Oberton-Resonanz und Sostenuto/Tonhaltepedal) in einem Pedal. Die Anwendung ist überaus intuitiv und bereitet  Anfängern gleichermaßen Freude wie geübten Pianisten und professionellen Klavierspielern.

Ist das Pedal komplett gedrückt, werden die Töne der gespielten und danach ausgelassenen Tasten nicht gedämpft – genau wie beim traditionellen Fortepedal. Wenn das Pedal halb gedrückt wird, werden alle Dämpfer angehoben. Allerdings fallen in dieser Position nur die Dämpfer der gespielten und danach ausgelassenen Tasten nach der Reihe auf die Saiten. Alle anderen Saiten bleiben frei und die Obertöne der Töne/Akkorde klingen somit weiter.

Das Pédale Harmonique ermöglicht damit einmalige zusätzliche Klangfarben. Durch dieses neue Klangspektrum wird der Spielraum für eigene Interpretationen erweitert. Selbst „Kompositionen für die Ewigkeit“ lassen sich durch das 4. Pedal neue Aspekte und eine bisher technisch nicht mögliche Klangfülle entlocken.

Carl Orff „O Fortuna“ – Paul Barton, FEURICH Mod. 218 – Concert I mit „Pédale Harmonique“

Entwicklung

Bereits 1985 wurde von Denis de La Rochefordière der Grundstein für die Entwicklung eines neuen Klangspektrums für Flügel und Pianos gelegt. Die Idee für das 4. Pedal war geboren. Nach dem Bau mehrerer Prototypen nahm der renommierte französische Konzertpianist Georges Pludermacher mit dem Prototyp des „Pédale Harmonique“ auf einem Steinway-Flügel mehrere CDs mit Werken von Beethoven und Schubert auf.

2006 wurde auf der Frankfurter Musikmesse sowie auf dem Europiano Kongress ein erster Prototyp unseres ersten Flügels mit „Pédale Harmonique“ ausgestellt. Kunden wie Fachpresse reagierten mit begeisterter Resonanz. Mit Hilfe des renommierten Klavierbauers Stephen Paulello und der französischen Sopranistin Claire Pichet arbeitete unser Team die Erfindung aus und entwickelte sie bis zur Serienreife. Mitte 2011 wurde schließlich die serienreife Version des „Pédale Harmonique“ patentiert.

Albeniz „Asturiaz“ (Leyenda) – Paul Barton, FEURICH Mod. 218 – Concert I mit „Pédale Harmonique“

Erik Satie „3 Gymnopédies“ – Paul Barton, FEURICH Mod. 218 – Concert I mit „Pédale Harmonique“

Saint-Saëns „Danse Macabre“ – Paul Barton, FEURICH Mod. 218 – Concert I mit „Pédale Harmonique“